|
 |
 |
|
|
|
|
|
Blick aus einem Fenster der Rhein-Suite
ENGLISH SPOKEN on parle FRANCAIS
Rhein - Romantik: die Ferienwohnungen der Villa Kappes in Bingen Fotos: siehe FotosVilla Kappes
Domizil Rhein-Suite, Rhein- und Germaniablick Wohnzimmer, Küche mit Eßplatz, 2 Schlafzimmer, Marmor-Whirlpoolbad, Parkett, elektr. Hosenbügler, Föhn
m2 max.Pers. Grundpreis pro Tag jede weitere buchbar ab Anz. . für 1 oder 2 Personen Person Nächten Schlafzi. ca 100 6 78.00 € 15.00 € 3 2
bei Belegung weniger als 3 Tage 10,00 Euro zusätzlich pro Person Zusatzkosten: Bettwäsche u. Handtücher 10 € /Person/Woche
   Marmor Whirlpoolbad, Wohnzimmer Rheinsuite
Die beiden Schlafzimmer der Rhein-Suite,
Domizil Sonnenschein, Gartenseite 2 Schlafzimmer Doppelzimmer, 1 Einzelzimmer, Küche mit Eßplatz, Duschbad mit WC, ab 4 Personen stehen noch 1 weiteres Duschbad zur Verfügung, Holzfußboden, Föhn
m2 max. Pers. Grundpreis pro Tag jede weitere buchbar ab Anz. für 1oder2 Pers. Person Nächten Schlafzi. ca 63 5 55.00 € 10.00 € 3 3
bei Belegung weniger als 3 Tage 10,00 Euro zusätzlich pro Person Zusatzkosten: Bettwäsche u. Handtücher 10 € /Person/Woche
Domizil Sonnenschein Gelbes Zimmer Eßplatz
Domizil Regenbogen, Gartenseite
1 Doppelzimmer, 1 Wohnzimmer mit Schlafsofa, Küche mit Geschirrspülmaschine,Herd mit Backofen und Cerankochfeld, Großer Kühlschrank mit Gefrierabteil, Bad mit Wanne. Eingerichtet mit Antiquitäten und Designermöbeln, Parkett
m2 max. Pers. Grundpreis pro Tag jede weitere buchbar ab Anz. für 1oder2 Pers. Person Nächten Schlafzi. ca 45 2 (3) 68.00 € Schlafsofa 3 1
bei Belegung weniger als 3 Tage 10,00 Euro zusätzlich pro Person Zusatzkosten: Bettwäsche u. Handtücher 10 € /Person/Woche
Domizil Regenbogen Schlafzimmer Wohnimmer Bad Küche Küche
Stadtzentrum, hauseigener Parkplatz, Liegewiese mit Gartenmöbel, Grillplatz, Nichtraucherwohnungen, Kinderausstattung, Bibliothek, Klavier, Sauna gegen Gebühr im Haus, Tagungsmöglichkeiten, Ayurveda Massage von einem Indischen Therapeuten (Ausbildung in Indien und Deutschland) nach vorheriger Anfrage und Anmeldung - möglich, das Wasser im Haus ist energetisch besonders aufgearbeitet (sehr gut trinkbar). zur Autobahn 4 km, Hauptbahnhof 1,5 km, Bahnhof Bingen Stadt 300 m, zu den Ausflugsschiffsanlegestellen 600 m, Lebensmitteldiscounter mit Bäckerei und Metzgerei gegenüber.
|
|
 |
 |
|
“Romantischer Rhein”, das Haus mit den guten Energien in Bingen-Rhein
Kraft schöpfen, Neues entdecken, Energie tanken, Gesunden! Fast frei von Umweltbelastungen wie Wasseradern, Elektrosmog, Erdverwerfungen, Wasser energetisch aufbereitet
|
 |
 |
 |
 |
|
Architektonischer Schatz mit Seele Die neoklassizistische Jugendstilvilla des Dominikus Böhm
Als krönender Abschluß von Bingens einstiger Prachtstraße, der Mainzer Straße, ließ sich Kommerzienrat Fischer von 1908 bis 1910 eine Jugendstilvilla erbauen. Heute nach fast 100 Jahren hat sich das Gesicht der Mainzer Straße stark gewandelt, von der einstigen Prosperität der Überwiegend mit dem Weinhandel verbundenen Einwohner ist noch ein Hauch zu spüren. Mit Weinornamenten dekorierte repräsentative Fassaden lassen die Vergangenheit auferstehen. In der Kurfürstenstraße aber, die von der Innenstadt herkommend rechts vom Binger Boulevard abzweigt, ist in der Villa des Kommerzienrates Fischer der Geist des Jugendstils noch sehr lebendig. Die neoklassizistische Villa hat alle Zeitläufe fast im Originalzustand Überstanden und überrascht den Eintretenden durch Würde und Perfektion der Gestaltung.
Architekt war der berühmte Sakralbaumeister Dominikus Böhm (1880-1955), der damit Bingen nicht nur zu einem der ersten Betonbauten verhalf, sondern auch in der Architekturgeschichte Meilensteine setzte und den klassizistischen Jugendstil auch im Interieur stringent bis ins kleinste Detail vom in die Wand eingelassenen Medaillon bis hin zur Linienführung der Türen und Schlösser umsetzte.
Nach Kommerzienrat Fischer ging die Villa in die Hände der Reichsbahn und danach an die Bundesbahn über. Seit einigen Jahren befindet sie sich nun nach dem Tode Ihres Mannes im Besitz von Architektin Inge Kappes, die ihr Erbe mit Sachverstand und Liebe weiterführte. Die Kölnerin und Wahl-Bingerin verstand es nicht nur hervorragend den Stil des Hauses zu bewahren. Sie erweckte ebenso seine in ihm wohnende Seele. Gepaart mit ihrer Ausbildung und Erfahrung als Architektin präsentiert sich die alte Villa mittlerweile im neuen Glanz.
Das schwere Gemäuer strahlt eine heitere Gelassenheit aus, Ruhe und Harmonie haben ihren Platz in den Räumen gefunden. Davon können sich die Besucher ein Bild machen während des Tages des offenen Denkmals im September. Dazu öffnet Inge Kappes gern die Pforten ihres imposanten Domizils und lädt alle Interessierte ein.
Luise Botler, Journalistin Bingen
|
folgender Text aus dem Buch “Bingen am Rhein” Auf Schatzsuche in einer geschichtsträchtigen Stadt
Autorin Hilke Wiegers
Wenn ein Kirchenbaumeister im Luxus schwelgt ...
Fährt man nun von der Villa Sachsen in Richtung Innenstadt, so kann man nach wenigen Kilometern ein zweites Villen-“Highlight“ neben dem Binger Amtsgericht in der Kurfürstenstraße entdecken: Es ist die nach ihrer heutigen Besitzerin benannte „Villa Kappes“. Das Gebäude leuchtet dem Betrachter nicht – wie die Villa Sachsen – in freundlichem weiß entgegen. Der wuchtige Bau gibt sich vielmehr klassisch streng aber nicht weniger luxuriös - besaß es doch unter anderem ein spezielles Treppenhaus für das Personal, einen Essensaufzug und einen Festsaal mit immerhin 5.50 Meter Raumhöhe, indem heute Seminare und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Zu den Besonderheiten der 1908 bis 1910 erbauten Villa zählt die Verarbeitung von Eisenbeton in den Decken und den Säulen des Wintergartens. Handelt es sich doch um ein frühes Beispiel für Wohnbauten in Deutschland bei denen das damals noch neuartige Baumaterial Eisenbeton zum Einsatz kam. Bemerkenswert ist auch, dass der Binger Bauherr, der durch den Kohlenhandel reich gewordene Carl August Fischer, mit Dominikus Böhm einen Architekten wählte, der sich in den kommenden Jahrzehnten zu dem berühmtesten deutschen Kirchenbaumeister entwickelte. Instinktiv hatte Fischer wohl erkannt, dass der für ein Jahr an der Binger Baugewerbeschule lehrende Böhm der richtige Mann für sein ehrgeiziges Vorhaben war, eine repräsentative Villa „aus einem Guss“ zu schaffen. Tatsächlich kreierte Böhm eine Jugendstil-Villa, die heute noch Architekturkenner, wie den Kunsthistoriker Dieter Krienke vom Mainzer Landesdenkmalamt, in Verzückung versetzt. (Dieter Krienke:Denkmaltopographie des Kreises Mainz-Bingen, Beschreibung der Villla Kappes auf Seite 105-107). Böhm plante das Gebäude konsequent im damals hochaktuellen neoklassizistisch beinflussten Jugendstil. Ganz im Sinne dieser nach der Jahrhundertwende vorherrschenden Kunstrichtung wurde nicht nur der bloße Baukörper dem streng funktionellen und nüchternen Stil unterworfen, auch die Gartengestaltung, jedes der kunsthandwerklichen Details bis hin zum Mobiliar und dem Essbesteck zeichneten sich durch die klaren Linien und die Schlichtheit dieser späten Jugendstil-Variante aus. Die Anlehnung des Stils an antike Vorbilder zeigt sich in der Villa Kappes nicht nur in den zahlreichen pfeilerartigen Wandvorlagen an der Häuserfront. Auch im Inneren findet sich zum Beispiel ein kleiner Saal mit Kassettendecke, der von einem großen Bild der römischen Liebesgöttin Venus beherrscht wird. An den weiß lackierten Türen des Venus-Saals waren bis vor kurzem noch Spuren aus den Zeiten, in denen die Villa Kappes als Verwaltungsgebäude genutzt wurde, zu sehen: Kleine Schrauben, mit denen wohl die Büroschilder der hier residierenden Beamten befestigt wurden. Ende der 30er Jahre, als die Blüte der „Speditions- und Kohlenhandlung Stöck & Fischer“ vorbei, die Firma von dem Branchenriesen Stinnes übernommen und Carl August Fischer gestorben war, verkaufte die Witwe das für sie überdimensionierte Gebäude an die Reichsbahn. Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Haus dann Bundesbahnbetriebsamt, Sozialamt und zwischen 1977 und 1984 Sitz des Fachbereichs Elektrotechnik der Binger Fachhochschule. 1985 schließlich erwarb es der Diplom-Ingenieur Kurt Kappes und begann mit der liebevollen Restaurierung des Gebäudes. Seit seinem Tod 1996 machte es sich seine Witwe, die Architektin Inge Kappes, zur Lebensaufgabe, dieses Denkmal zu bewahren und vermietet die stilvollen Räumlichkeiten als Ferienappartements, deren Ausstattung (Marmor-Whirlpool und Sauna) den Gästen einen Hauch der luxuriösen „alten“ Zeiten vermittelt.
|
|
|
|
|
|